Sven Wolter (von rechts), Elisabeth und Delia Hartmann aus Pforzheim informieren sich bei Vanessa Ohlhausen. Foto: Tilo Keller
Kultur
Reger Austausch bei „Schmuck+“ im Alten Schlachthof in Pforzheim

Pforzheim. Angeregte, intensive Gespräche an den Ständen, Saxofon-Klänge schallen durch die ehemaligen Industriehallen: Etwa 600 Besucherinnen und Besucher sind am Samstag und Sonntag durch den Alten Schlachthof gestreift.

Zu sehen gab es Schmuck und Objekte von 42 Ausstellern aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Japan. Die Angebotspalette reichte von Arbeiten aus Papier und aus Roh-Sandguss über Kunststoff, Edelsteine bis zu filigranen Silberplättchen, Email-Schalen und Aluminium-Taschen.

Neben Design-Schmuck waren auch geheimnisvolle „Lost Place“-Fotografien sowie Bildhauerei aus Zirbenholz zu entdecken. Zeitweise vor dem Schlachthof stellten die Kreativen der „Schmückbar“ von der Goldschmiedeschule ihre lustig dekorierten Stücke aus.

Veranstalter waren die Sektion Schmuck im Pforzheimer Kulturrat gemeinsam mit der Gewerbekultur Alter Schlachthof sowie der mipf, die sich um die Musik kümmerte. Dass etwa nur halb so viele Gäste wie 2021 kamen, erklärt sich Sektionssprecherin Kerstin Mayer zum einen damit, dass es im Corona-Jahr eine große Sehnsucht nach Erlebnissen gab, zugleich aber wenig Veranstaltungen. Wohingegen dieses Jahr überall sehr viel geboten ist, so auch am vergangenen Wochenende.

Zufrieden ist die Sektion dennoch. „Entspannte Stimmung, ein sehr interessiertes Publikum, reger Austausch von Jung und Alt“, beschreibt Mayer die Atmosphäre. „Schmuck+“ soll eine dauerhafte jährliche Veranstaltung werden. „Wir wollen das Format etablieren“, sagt Mayer – gerade mit Blick auf die Ornamenta 2024.