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Gas gegeben für den guten Zweck haben im Nöttinger Löwensaal die „Crazy Train“- Mitglieder Oliver Ruf (von links), Frank Lemmermeier, Fawn Arnold, Maxim Kushyl und Dieter Bauer.
Julian Zachmann
Kultur
Remchinger Coverband „Crazy Train“ im Löwensaal: Rockige Lebensfreude kommt Waisenkindern zu Gute
  • Julian Zachmann

Remchingen. 2,8 Millionen ist die Zahl, die am Samstagabend in großen Lettern auf Plakaten an den Seitenwänden des Nöttinger Löwensaals hängt. Sie steht nicht etwa für die Anzahl an Tickets, die Rockstars wie Tina Turner, Deep Purple oder Pink, denen die Cover-Band „Crazy Train“ an diesem Abend ihr Tribut zollt, in Glanzzeiten gut und gerne auf einer Tournee verkauften. Sie steht für die Zahl an Waisen- und Halbwaisenkindern, die aktuell in Südafrika leben, oft unterhalb der Armutsgrenze. Umso mehr geben der Remchinger Frank Lemmermeier und seine Band jede Menge Gas auf der Bühne und bringen das Publikum vom jungen Paar bis zur Seniorin zum Mitfeiern und Mittanzen. Platz gibt es genug an diesem Abend – der Funke springt schnell über und das Rockkonzert hat durchaus etwas von Wohnzimmeratmosphäre.

Dafür sorgt die „Crazy Train“-Frontfrau Fawn Arnold, US-amerikanische Vollblutmusikerin und Gesangslehrerin

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