
Rether seziert die Weltlage: Der Kabarettist stellt im Kulturhaus Osterfeld unbequeme Fragen
- Robin Daniel Frommer
Pforzheim. Seit 2003 trägt sein immer wieder aktualisiertes Soloprogramm den Titel „Liebe“ – auch am Freitag, im ausverkauften Kulturhaus Osterfeld. Hagen Rether (55) zerlegt das Weltgeschehen im Monolog: ohne Hast, voller Sarkasmus, Ironie und Angriffslust. Er ätzt subversiv, meist nonchalant und manchmal auch hundsgemein. Längst nicht alle Zuschauer vermögen bis Mitternacht durchzuhalten, doch diejenigen, die bis zur finalen (und einzigen) Piano-Einlage ausharren, feiern den eloquenten Kabarettisten aus Essen mit kraftvollem Beifall.
Hagen Rether nimmt vor dem Konzertflügel Platz, wippt weit zurückgelehnt, in einem Bürosessel. „Na, wie ist die Freiheit?“, fragt
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