
Rockmusik ohne Netz und doppelten Boden: „Electric Superstition“ im Pforzheimer Kupferdächle
- Nico Roller
Pforzheim. Ganz zufrieden ist Santiago Bürgi nicht, noch nicht. „Das geht lauter“, ruft er lächelnd ins Publikum: „Ich höre gar nichts.“ Die Aufforderung zeigt Wirkung. Zumal sich der Titel hervorragend zum Mitsingen eignet, allein schon wegen des eingängigen Refrains. Bürgi selbst tanzt nicht nur über die Bühne, sondern auch durch den Bereich, der eigentlich für das Publikum vorgesehen ist. Eigentlich, denn beim Konzert im Kupferdächle sieht man das nicht so eng.
Dort sind die Zuhörer am Samstagabend von Anfang an mittendrin statt nur dabei. Erst recht, wenn Bürgi ihnen einfach das Mikrofon unter die Nase hält. „Electric Superstition“ heißt die Band, zu der insgesamt vier Musiker gehören, darunter Uwe
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