Ganzen Artikel lesen mit PZ+
9,99 € pro Monat inkl. MwSt

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden

Auch ... Jahre nach der Uraufführung aktuell: Ionescos Stücke thematisiert, wie sich Menschen unter gesellschaftlichem und politischem Druck konformistisch anpassen.
Jochen Klenk
Kultur
Show der Absurditäten: Drama „Die Nashörner“ wird in Pforzheim mit stehenden Ovationen gefeiert
  • Uta Volz

Pforzheim. Dass ein Mensch sich in ein Nashorn verwandelt, ist eine absurde Vorstellung. Stellt man sich statt Nashörnern Zombies, gesichtslose Soldaten oder enthemmte Fußballfans vor, erwachsen machtvolle Bilder, die die zeitlos aktuelle Bedeutung von Eugène Ionescos „Die Nashörner“ als Lehrstück über die Entstehung von Massenphänomenen unterstreichen. Die Premiere des 1959 entstandenen Dramas in einer rundum gelungenen Inszenierung wurde am Freitagabend im Theater Pforzheim mit Bravorufen, stehenden Beifallsbekundungen und langanhaltendem Applaus gefeiert.

Ionesco beschreibt, wie in einer fiktiven Stadt die „Rinoceritis“ in kurzer Zeit alle

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden


Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:



Angebote mit gedruckter Tageszeitung