Ganzen Artikel lesen mit PZ+
9,99 € pro Monat inkl. MwSt

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden

Tomer Dotan-Dreyfuß steht der Idee des Nationalstaats grundsätzlich skeptisch gegenüber.
Bastian
Kultur
Tomer Dotan-Dreyfus liest im "Salon der Kulturen" aus seinem Buch "Keinheimisch"
  • Dietmar Bastian

Pforzheim. Er ist ein Suchender, ein Unsteter, ein Zweifler, der sich nirgendwo heimisch und zugehörig fühlt – weder in Israel, wo er 1987 in Haifa geboren wurde und bis etwa 2010 gelebt hat, noch in Berlin, seinem Lebensmittelpunkt seit 2011. Tomer Dotan-Dreyfus, deutsch-israelischer Schriftsteller, Lyriker, Essayist und Übersetzer wird hier seit ein paar Jahren stark wahrgenommen. In seinem 2025 erschienenen, autobiografischen Buch „Keinheimisch – Kindheit in Israel, Leben in Deutschland“ geht es um die Suche nach den eigenen Wurzeln und der eigenen Identität. Bei seiner Lesung im „Salon der Kulturen“ des Kunstvereins im Reuchlinhaus Pforzheim spricht er über seine im Buch verarbeitete, aber noch längst nicht gelöste Identitätskrise.

„In Israel fühle ich mich nicht mehr heimisch“, äußert er in seiner Einführung und fragt rhetorisch: „Wie könnte man

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden


Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:



Angebote mit gedruckter Tageszeitung