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Ungewöhnliche Besetzung: Martynas Levickis ( Mitte) musiziert mit den Musikern des Goldmund-Quartetts.
Dietmar Bastian
Kultur
Wenn das Akkordeon seufzt und flüstert: Martynas Levickis und das Goldmund-Quartett gastieren bei den Klosterkonzerten
  • Dietmar Bastian

Maulbronn. Wie zart, intim und verletzlich ein Akkordeon doch klingen kann. Und gleich danach wieder kraftvoll und klangmächtig. Erstaunlich, welche Klangvielfalt Martynas Levickis seinem Instrument entlockt: sanfte Schwebungen und Seufzer, perkussive Rhythmen und rauschende Klangkaskaden. Ausgerechnet in dem Jahr, in dem der Deutsche Musikrat das Akkordeon zum „Instrument des Jahres“ gekürt hat, ist der litauische Ausnahmekünstler bei den Klosterkonzerten Maulbronn zu Gast. An einem wunderbaren Sommerabend ohne drückende Schwüle sitzt Levickis im fast voll besetzten Kreuzganggarten zwischen vier Musikern, deren Ensemblename geradewegs nach Maulbronn verweist: dem Goldmund Quartett. Florian Schötz und Pinchas Adt (Violine), Christoph Vandory (Viola) und Raphael Paratore (Violoncello) musizierten schon als Schüler zusammen. Hermann Hesses Erzählung „Narziss und Goldmund“ beeindruckte sie so sehr, dass sie ihrem Quartett den Namen „Goldmund“ gaben. Eine weitere Besonderheit ist nicht zu überhören: Die vier Musiker spielen auf dem legendären „Paganini-Quartett“, einem einzigartigen Satz von Instrumenten aus der Werkstatt Antonio Stradivaris. Die beiden Violinen, die Viola und das Violoncello gehörten einst Niccolò Paganini.

Eine ungewöhnliche Besetzung also: Streichquartett und

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