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Da geht die Post ab: Sophia Klemisch (Mitte) als Lois und Soufjan Ibrahim als Bill in einer großen Tanznummer mit dem Ensemble.
Volz
Kultur
Wenn die Füße beim Stepptanz mitwippen. Das war die Premiere von „Kiss me Kate“ im Pforzheimer Theater
  • Uta Volz

Die mitreißenden großen Tanznummern, die Stepp-Einlagen, die viele Füße im Publikum unwillkürlich mitwippen lassen, die Songs von Walzer über Blues bis Jazz, einige davon mit Ohrwurm-Qualität, jeder für sich absolut hörenswert, zeittypische Bühnenbilder mit viel Liebe für kleine, nette Details, eine Menge prächtiger Kostüme und nicht zuletzt ein überaus motiviertes Gesangs- und Tanz-Ensemble sowie ein spielfreudiges Orchester – da ist der Erfolg ja schon garantiert. Die Premiere von Cole Porters Musical „Kiss Me, Kate“ fand im vollbesetzten Theater großen Anklang und wurde mit viel Beifall und stehenden Ovationen gefeiert.

Porter lässt eine Theatertruppe die Shakespeare-Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ in der Nachkriegszeit aufführen und erzählt die Geschichte doppelt, auf und hinter der Bühne. Wie aber bringt man einen problematischen Inhalt, der davon handelt, wie ein Mann

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