
- Dietmar Bastian
Pforzheim. Weihnachten gilt als das große Fest der Sinne. Was wäre sie auch, die dunkelste Zeit des Jahres – ohne Lichterglanz, Musik, Plätzchen oder den Duft von Tanne, Zimt und Mandarinen? Und was wäre sie ohne rührende Geschichten, ohne die bunte Welt der Märchen? Ein nimmermüder Weihnachtsklassiker ist E. T. A. Hoffmanns Märchen „Nussknacker und Mausekönig“, jene bewegende Geschichte, in der die kleine Mascha (in Deutschland auch Clara oder Marie genannt) zu Weihnachten einen Nussknacker geschenkt bekommt. Überwältigt von ihren vielen Päckchen schläft sie ein und träumt, wie ihr neuer Freund – als Prinz – zum Leben erwacht und in einen Kampf mit dem fiesen Mausekönig hineingezogen wird. Mithilfe seiner treuen Zinnsoldaten siegt der Nussknacker, alias Prinz, über das Heer des Mausekönigs. Der Prinz und Mascha feiern Verlobung. Spanische, chinesische, arabische und russische Puppen überreichen ihre Geschenke.
Bewegender Weihnachtsklassiker
Die Szenerie wird immer bunter – bis sich der Traum schließlich auflöst. Die Geschichte wäre mit Sicherheit nicht zu Weltruhm gelangt, hätte der russische Romantiker Peter Tschaikowsky nicht
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