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Kann aufatmen: Thomas Nowitzki (vorne) bleibt Bürgermeister von Oberderdingen - und das mit einem eindeutigen Wahlergebnis.
Kann aufatmen: Thomas Nowitzki (vorne) bleibt Bürgermeister von Oberderdingen - und das mit einem eindeutigen Wahlergebnis. © Cichecki
27.01.2019

Schultes-Wahl in Oberderdingen: Thomas Nowitzki bleibt Rathauschef

Oberderdingen. Die Überraschung ist ausgeblieben: Amtsinhaber Thomas Nowitzki wird auch die kommenden acht Jahre die Geschicke der Gemeinde Oberderdingen lenken. Bei der Wahl am Sonntag setzte sich der 62-Jährige gegen die drei Mitbewerber Sebastian Berdelmann, Reinhard Schiek und Basem Mriesh klar mit 80,15 Prozent der Stimmen durch und bleibt damit weiterhin Rathauschef.

Es gab 8009 Wahlberechtigte. Davon wurden 4016 gültige Stimmen gezählt, von denen 991 die Briefwahl nutzten. Ungültig waren 81 Stimmen. Die Wahlbeteiligung von 51,15 Prozent zeigt an, dass die Bürgermeisterwahl kein besonders bewegendes Ereignis war. Die 80,15 Prozent für den Amtsinhaber zeigen an: Die Oberderdinger sind zufrieden mit dem alten und jetzt auch neuen Schultes Thomas Nowitzki.

Stimmenstärkster Mitbewerber und trotzdem chancenlos war Sebastian Berdelmann mit 9,21 Prozent. Ihm folgen Reinhard Schiek mit 7,05 Prozent und Basem Mriesh mit 2,47 Prozent.

Nowitzki lenkt die Geschicke der Gemeinde bereits seit dem Jahr 2003 als Bürgermeister, zuvor war er als Beigeordneter und Hauptamtsleiter tätig. Insgesamt ist der Diplom-Verwaltungswirt bereits seit 1978 im Oberderdinger Rathaus angestellt.

Diese Erfahrung sowie das gute Verhältnis zur Bürgerschaft sind am Sonntag wohl entscheidend gewesen. Dass Nowitzki über einen starken Rückhalt bei den Wählern verfügt, zeigt nicht nur das aktuelle Ergebnis, sondern auch ein Blick auf die Bürgermeisterwahlen 2003 und 2011. Auch damals musste sich der Rathauschef jeweils gegen mehrere Herausforderer durchsetzen, auch damals schon gelang ihm dies bereits im ersten Wahlgang.

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