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Die PZ-Verleger Thomas Satinsky und Albert Esslinger-Kiefer mit Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn und Hochschulrektor Ulrich Jautz (von links) beim Auftakt.  Foto: Meyer 
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Mucksmäuschenstill ist es im Walter-Witzenmann-Hörsaal, als Professor Gerhard Buurman die Teilnehmer der Kinder-Uni mitnimmt auf eine Reise in die Welt der Wissenschaft.  Foto: Meyer 
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Mucksmäuschenstill ist es im Walter-Witzenmann-Hörsaal, als Professor Gerhard Buurman die Teilnehmer der Kinder-Uni mitnimmt auf eine Reise in die Welt der Wissenschaft.  Foto: Meyer 

14. Kinder-Uni gestartet: Zu Besuch in der Zukunft

Pforzheim. Die 14. Auflage der beliebten Kinder-Uni startet an der Hochschule Pforzheim. Zum Auftakt geht es um die Frage: Wie werden wir morgen leben?

Die Frage danach, was die Zukunft bringen wird, treibt auch Schüler immer mehr um – nicht erst seit der „Fridays for Future“-Bewegung. Gespannt lauschen rund 50 Teilnehmer der Kinder-Uni, die an diesem Montagnachmittag an der Hochschule in die 14. Runde startet, den Ausführungen von Professor Gerhard Buurman. Denn wie sich der Alltag verändern wird, betrifft nicht nur die Arbeit, sondern auch das Lernen – simuliert in den Laboratorien der Zukunftsmacher.

So begegnen die Kinder auf ihrer Gedankenreise zwischen Wissenschaft und Fiktion dem „Superhelden“ Immanuel Kant, der einst fragte: „Was kann ich wissen?“ – und stoßen 100 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt an die Grenzen der menschlichen Erkenntnis. „Der Mensch glaubt, durch Technik ein besseres Leben zu erzielen“, sagt Buurman.

Mehr vom Leben, davon ist der Geschäftsführende PZ-Verleger Thomas Satinsky überzeugt, haben junge Menschen, die früh mit Wissen in Berührung kommen. „Unverändert gilt: Bildung ist die Währung der Zukunft“, ergänzt PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer, Gründer der Jakob-und-Rosa-Esslinger-Stiftung und Förderer der Kinder-Uni. „Es ist eine Freude hier in der Kinder-Uni zu erleben, wie wissbegierig diese aufgeweckten jungen Leute in die Zukunft blicken.“

Insgesamt 230 Schüler ab der sechsten Klasse schnuppern in den kommenden beiden Wochen bei Vorlesungen und Workshops Hochschulluft. Sie erfahren, wie man eine App entwickelt oder sich Herstellungsprozesse verbessern lassen. Eine Möglichkeit, die sich Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn zu seiner Schulzeit gewünscht hätte, wie er im Walter-Witzenmann-Hörsaal betont. Dass die Hochschule mehr bedeute als nur Pauken, weiß Rektor Professor Ulrich Jautz. „Hier geht es auch darum, neue Wege zu gehen, Dinge zu entdecken und die Zukunft aktiv mitzugestalten.“ Mit Ideen wie autonom fahrenden Bussen oder einer Seilbahn zum Campus etwa. Die Schüler wissen nach diesem Nachmittag: Die Zukunft wartet. Und sie will gestaltet werden.

Am Dienstag erklärt Professorin Véronique Goehlich, wie man mit Chinesen arbeiten kann, wenn man deren Sprache nicht spricht.