
Pforzheim. Ein Softgetränk neben sich, das Handgelenk schwer schmuckbehängt verteidigt sich der 46-jährige Libanese mit deutscher Staatsangehörigkeit am Dienstag allein vor Richterin Stéphane Ambs im Amtsgericht Pforzheim. Wäre es nicht laut Richterin „ein Tanz um das Geständnis“ der sexuellen Belästigung während einer nächtlichen Zugfahrt von Karlsruhe nach Pforzheim gewesen, hätte man dem zur Tatzeit Anfang Juli vergangenen Jahres 19-jährigen Opfer ersparen können, nach zwei Aussagen bei der Polizei das Geschehen ein drittes Mal vor Gericht hochholen zu müssen.
Sieben Monate Freiheitsstrafe auf drei Jahre Bewährung. So das Urteil. Damit bleibt Richterin Ambs knapp unter dem vonseiten der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß von sieben Monaten
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