Goldstadt Pforzheim: Die enge Verbindung zwischen der Heimatstadt von gut 116 000 Menschen und der Gold-Industrie ist auch im Jahr 2014 aktuell. Gleich sechs der sieben Pforzheim-Slogans, die in die Finalrunde gewählt wurden, beinhalten das wertvolle Edelmetall.
{element}Kein Wunder: Schließlich werden in Pforzheim noch immer ein Großteil der deutschen Schmuck- und Goldwaren produziert. Gold ist die Farbe, die am häufigsten im Wappen der Stadt zu finden ist. Europas einzige Goldschmiede- und Uhrmacherschule steht an der St. Georgen-Steige. Und die Tanz, Reit- und Handballturniere der Stadt firmieren unter „Goldstadtpokal“, „Goldstadt-Cup“ und „Euro Gold Cup“.
Nur ein Spruch setzte sich gegen die Phalanx der Gold-Botschaften durch: Das von drei PZ-Lesern eingesandte „Stadt. Land. Flüsse!“, das die drei Flüsse betont, setzte sich in Gruppe 5 denkbar knapp durch: 26 Prozent waren für ihn, 25 Prozent stimmten für „Voll symBadisch – Pforzheim“.
Aus rund 250 eingesandten Ideen hatte eine PZ-Jury 50 ausgewählt. Diese Vorschläge standen wiederum eine Woche lang in sieben Gruppen mit je sieben bis acht Sprüchen zur Wahl. In jeder davon gingen mehr als 700 Stimmen per Post und via PZ-news.de ein – und am Ende standen diese sieben Gruppensieger fest:
Pforzheim – Goldrichtig (Gruppe 1, 62 Prozent)
Mein Goldstück. Pforzheim! (Gruppe 2, 33 Prozent)
Pforzheim – Mit dem Herz aus Gold (Gruppe 3, 31 Prozent)
Pforzheim – Die Goldene Mitte (Gruppe 4, 31 Prozent)
Stadt. Land. Flüsse! (Gruppe 5, 26 Prozent)
Pforzheim – Goldstück des Schwarzwaldes (Gruppe 6, 30 Prozent)
Pforzheim – Das goldene Tor zum Schwarzwald (Gruppe 7, 49 Prozent)
Dabei gab es im Abstimmungsergebnis klare Unterschiede zwischen dem Internet und Post: Während online „Pforzheim – Goldrichtig“ der Renner war, kamen die meisten Postkarten für „Pforzheim – Gut in Form“ an. Dieser Spruch sprang in der Gesamtwertung der Gruppe 3 dadurch noch auf den dritten Platz – aber nicht mehr ins Finale. Diese endgültige Abstimmung läuft bis zum Freitag, 31. Januar, um 12 Uhr.
Der Einsender der Sieger-Botschaft erhält ein Monopoly; hatten mehrere Pforzheimer diese Idee, entscheidet das Los. Zudem wird der erfolgreiche Slogan – gemeinsam mit allen anderen eingesandten Sprüchen – dem Stadtmarketing überreicht. Das gilt auch für die Sätze, die während der Abstimmung eingesandt wurden. Schließlich waren auch da Botschaften dabei, die nicht nur schön zu lesen, sondern auch gut zu vermarkten wären: etwa Pia Vollmers Idee „Pforzheim, im Herzen goldrichtig“ oder Stephan Fixels „Pforzheim – das Heim für Silber und Gold.“


