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Mit einem Messer hatte sich der Nigerianer gegen die Rückführung gewehrt. Symbolbild dpa
Mit einem Messer hatte sich der Nigerianer gegen die Rückführung gewehrt. Symbolbild dpa
23.04.2018

Abgeschobener Gewalttäter taucht nach kürzester Zeit wieder auf

Pforzheim. Der Fall des Nigerianers, der sich am 12. März dieses Jahres in der Pforzheimer Oststadt mit einem Messer gegen seine Abschiebung durch hiesige Polizeibeamte wehrte, erreicht aktuell eine neue Dimension. Oder besser gesagt: mehrere.

Seit wenigen Tagen befasst sich die Pforzheimer Staatsanwaltschaft mit dem Tatbestand des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Das bestätigt Bernhard Ebinger, Sprecher der Anklagebehörde.

Es ist ein Montag in den frühen Morgenstunden – die übliche Zeit, zu der Polizisten eine vom Regierungspräsidium Karlsruhe angeordnete Abschiebung vollziehen wollen. Der 38-Jährige wehrt sich zunächst verbal – doch zieht dann unter seinem Bett ein Messer mit 23 Zentimetern Klingenlänge hervor und bedroht die Beamten. Sie ziehen ihre Pistolen – die Dienstwaffen und ein Polizeihund machen dem Nigerianer klar: Er hat keine Chance. Noch einmal bäumt er sich auf, als er festgenommen werden soll. Die Beamten fordern Verstärkung an – der Asylbewerber kommt in eine der Zellen des Reviers Nord. Dort attestiert ihm ein Arzt, er sei haft- und flugfähig. Zusammen mit seiner Frau und drei Kindern (sechs und zehn Jahre sowie ein Kleinkind) wird er zum Frankfurter Flughafen gebracht – mit dem Ziel Toulouse: eine Abschiebung nach EU-Regelung gemäß dem Dublin-Abkommen, da Deutschland nicht die erste Asyl-Station war.

Damit hätte der Fall erledigt sein können – wenn der Nigerianer nicht zwei Tage später mit seiner kompletten Familie wieder aufgetaucht wäre: in der Landeserstaufnahmestelle (Lea) an der Durlacher Allee 100 in Karlsruhe. Uwe Herzel, Sprecher des Regierungspräsidiums Karlsruhe bestätigt, dass der 38-Jährige dort eine Duldung erhalten habe. Herzel: „Das ist kein Aufenthaltstitel – die Ausreisepflicht bleibt bestehen.“ Derzeit werde mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge – die zuständige Oberbehörde des Innenministeriums – geklärt, „ob eine erneute Überstellung nach Frankreich möglich ist“.

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derenztäler
24.04.2018
Abgeschobener Gewalttäter taucht nach kürzester Zeit wieder auf

Diese Entwicklung ist doch einfach nur noch lächerlich. Man bekommt immer mehr den Eindruck, dass der Staat gegenüber der "Flüchtlingsproblematik" nicht mehr handlungsfähig ist. Hier kann man eigentlich nur noch die Polizeibeamten bedauern, die für diesen Irrsinn immer wieder ihren Kopf hinhalten müssen. mehr...

Eiermann
24.04.2018
Abgeschobener Gewalttäter taucht nach kürzester Zeit wieder auf

"Wir schaffen das". Zumindest schaffen wir es, dass dieser Staat von jedem ... aus dem afrikanischen Buschland für dumm verkauft werden kann. Die Behörden sind hilflos, weil die Politik es nicht schafft, endlich für klare Regeln zu sorgen. Dass man solche Leute nicht loswird und sie uns auf der Nase rumtanzen können, das ist Staatsversagen allererster Güte. Und was tut nun Herr Seehofer, der in den letzten Wochen immer so groß getönt hat? Von da kommt auch nichts außer Gerede, und das auch ...... mehr...

Meiricher
24.04.2018
Abgeschobener Gewalttäter taucht nach kürzester Zeit wieder auf

Ja haben die noch alle latten am Zaun? Und wir bezahlen diese Unfähigkeit! Duldung?? Knast und ab! Was für ein Justizfilz. Unfähig und unglaubwürdig! mehr...

Calwer
24.04.2018
Abgeschobener Gewalttäter taucht nach kürzester Zeit wieder auf

Es sind nun einmal Fakten, in Deutschland befinden sich seit Jahren zirka 600.000 Personen deren Asylantrag abgelehnt wurde, diese wurden bisher nicht abgeschoben und das wird auch nicht passieren. Das gleiche gilt für Abschiebungen innerhalb der EU, ist ja kein Einzelfall das abgelehnte erneut nach Deutschland einreisen. Wir müssen uns an diesen Zustand gewöhnen, ob es uns gefällt oder nicht. Heißluft Horst will eine härtere Gangart , dient nur der Verschleierung, da es realistisch gar nicht ...... mehr...