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Im Abschiebegefängnis an der Rohrstraße warten seit Ende April mehrere Insassen auf einen Termin für ihre Rückführung.  Foto: dpa-Archiv 

Abschiebung in letzter Minute? 38-Jähriger sollte nach Monaten in Haft in die Türkei ausgeflogen werden

Pforzheim. Am Samstag hätte die Anordnung der Abschiebehaft für Murat K. (Name geändert) nach etwas mehr als zehn Wochen geendet. So lange saß der 38-Jährige hinter Gittern, erst in Darmstadt, ab dem 24. April dann in Pforzheim. Samstag um Mitternacht hätte der Türke, der seit 30 Jahren in Deutschland lebt, vorerst auf freien Fuß kommen sollen, bis es wieder Flüge in die Türkei gibt – vorausgesetzt, die Anordnung würde nicht verlängert. Aber genau das ist jetzt passiert, wie die "Pforzheimer Zeitung" am Samstagmorgen erfuhr. Dennoch hätte es sein können, dass die Behörden trotz Corona in letzter Minute noch einen Transport organisieren.

Stattdessen wurde Murat K. am Samstagvormittag dem Haftrichter

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