"Benckiserstraße" steht auf den Schildern der Bushaltestelle, an der viele Anwohner der Kaiser-Friedrich-Straße nach ihrem Einkauf in der Innenstadt aussteigen. Doch an der Ecke zur "Benckiserstraße" steht die Haltestelle nicht mehr - denn sie wurde stadteinwärts um 73 und stadtauswärts 178 Meter verlegt. Nun regt sich Widerstand - auch gegen andere Ärgernisse.
So wandte sich der Pforzheimer Eberhard Borchert mit einem Brief an den Fahrgastbeirat und die Gemeinderatsfraktionen, in dem er eine ganze Reihe an Problemen auflistete.
{element}Die neue Lage der Haltestelle war eigentlich im Interesse der älteren Menschen ausgesucht worden, wie Bernd Mellenthin betont. „Neue Haltestellen sollen barrierefrei sein“, sagt der Betriebsleiter des Eigenbetriebs Pforzheimer Verkehrsbetriebe. Dazu sei eine lange Gerade sowie eine Erhebung von 18 Zentimetern nötig, damit beim Ausstieg aus Niederflurbussen eine Ebene entsteht. Diese Voraussetzungen seien an alter Stelle nicht gegeben gewesen, so Mellenthin. „Sonst entstehen gefährliche Lücken“, sagt er.
Auch auf der Facebookseite der PZ sowie auf PZ-news wurde in den letzten Tagen intensiv über den Pforzheimer Busverkehr diskutiert. Dort gab es Kritik - aber auch viel Lob.
Um diese Bushaltestellen geht es (rot = stadtauswärts, grün = stadteinwärts). Mit einem Klick auf die Symbole erhalten Sie weitere Informationen:
Die Frage, ob die Fahrgäste die neue Haltestelle langfristig akzeptieren, könnte auch die zuletzt sinkenden Zufriedenheitswerte beeinflussen
Den ausführlichen Bericht zu den verschiedenen Ärgernissen lesen Sie am Samstag in der "Pforzheimer Zeitung" und im E-Paper der PZ.

