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Alexander Gauland, Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland (AfD) für die Bundestagswahl. Foto: dpa
Alexander Gauland, Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland (AfD) für die Bundestagswahl. Foto: dpa
29.08.2017

AfD-Kreisvorstände stellen sich hinter Gauland

Pforzheim. Die Reaktion der SPD auf die Aussagen des AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland bezeichnet Bernd Grimmer, Sprecher des AfD-Kreisvorstands, als „lahmen Versuch, die Großveranstaltung der AfD am 6. September im CCP zu stören“. Die Veranstaltung werde „natürlich mit Gauland stattfinden“.

Wie berichtet, hatten die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast sowie die SPD-Kreisvorsitzenden Frederic Striegler und Paul Renner gefordert, Gauland in Pforzheim keine Bühne zu bieten, nachdem dieser in Thüringen von einer „Entsorgung“ der Bundes-Integrationsbeauftragten Aydan Özoguz in Anatolien gesprochen hatte. „Der Vorstand des Kreisverbands Pforzheim/Enzkreis steht zu Herrn Gauland, denn wer wie Frau Özoguz behauptet, eine spezifisch deutsche Kultur sei jenseits der Sprache nicht identifizierbar, ist in der deutschen Politik fehl am Platz“, so Grimmer. Bernd Gögel, ebenfalls Sprecher des AfD-Kreisvorstands, wertet die Reaktion der Sozialdemokraten als „Ablenkungsmanöver vom bevorstehenden Bundestagswahl-Debakel der SPD“.

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