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Gastgeber Waldemar Birkle (links) mit dem Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen. Foto: Privat
Gastgeber Waldemar Birkle (links) mit dem Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen. Foto: Privat
01.08.2017

AfD rückt Russlanddeutsche in den Fokus

PFORZHEIM. Russlanddeutsche aus mehreren Bundesländern haben sich am vergangenen Wochenende in Pforzheim getroffen, um die deutschlandweite „Interessengemeinschaft der Russlanddeutschen in der AfD“ zu gründen und über deren Grundsätze zu befinden, heißt es in einer Mitteilung.

Gastgeber und Mitinitiator Waldemar Birkle, Pforzheimer AfD-Stadtrat und Direktkandidat für den Wahlkreis Pforzheim, eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden, darunter Jörg Meuthen, den Bundesvorsitzenden der AfD und Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, sowie die hiesigen Landtagsabgeordneten Bernd Grimmer und Bernd Gögel. Mit diesem Treffen, so Birkle, wolle er das Signal aussenden, dass es innerhalb der AfD eine starke und aktive Arbeitsgruppe der Russlanddeutschen gebe und diese „die Wähler auch weiterhin für die Partei begeistern und ihnen Zuversicht geben können, für ihre Belange einzutreten und für ihre Werte einzustehen“.

Gastredner Meuthen begrüßte die russlanddeutschen Vertreter laut Mitteilung unter begeisterten Applaus auf Russisch. Er sei daraufhin zunächst auf den Wertekanon dieser meist konservativen Landsmannschaft eingegangen, heißt es weiter. „Familie, Vaterland, Verteidigung und die friedliche Beziehung zwischen Deutschland und Russland waren den ‚Heimkehrern‘ immer wichtig. Vertreten fanden sie sich deshalb früher von der CDU“, so Meuthen. Nach der „Sozialdemokratisierung der Union durch Angela Merkel und der Entwicklung einer deutschen Kuscheljustiz im links-grünen Parteiensumpf“ seien ihre Landsleute zur AfD abgewandert. Der Bundesvorsitzende betonte die „vorbildliche Integrationsleistung“ der Spätaussiedler.

Am Ende wurden drei Sprecher der Interessengemeinschaft sowie neun Mitglieder des Arbeitskreises gewählt. Sprecher sind neben Waldemar Birkle der Germersheimer Albert Breininger und Lidia Bernhardt aus Oldenburg.

pm

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