
„Allein schaffe ich es nicht“: Wichernhaus und „Menschen in Not“ helfen 74-Jähriger aus Pforzheim
Karin heißt in Wirklichkeit anders. „Ich schäme mich für meine Situation“, sagt Karin. „Aber ich kann nichts dafür.“ Die 74-Jährige lebt seit fast 20 Jahren in ihrer Wohnung in Pforzheim. Überall stehen, liegen, stapeln sich Dinge: Kartons, Taschen, Papiere, Erinnerungen, Alltagsgegenstände. Die Wege sind eng. Für eine Seniorin, die nach einem Schlaganfall schlecht sieht und unsicher geht, ist das nicht nur belastend. Es ist gefährlich.
Schon länger wird Karin vom Wichernhaus begleitet. Sozialarbeiterin Hanna Weller kennt sie
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