Fünf unterschiedlichen Orten entspringt das Wasser, das in 20 000 Häusern in Pforzheim aus den Hähnen sprudelt. Es stammt aus den Quellen im Grösseltal, Tiefbrunnen in den Enzauen, dem Nagold- oder dem Würmtal sowie aus dem Bodensee. Welcher Stadtteil mit welchem Wasser vesorgt wird, sei vor allem auch historisch gewachsen, sagt Peter Günther, Leiter der Abteilung Netzbau/Netzbetrieb bei den Stadtwerken Pforzheim (SWP).
Bereits lange vor seiner Eingemeindung 1972 habe beispielsweise Hohenwart Würmtal-Wasser über den Zweckverband „Wasserversorgung der Gebietsgemeinden“ mit Sitz in Neuhausen bezogen. Und so sei es geblieben. Alle anderen Stadtteile seien an gleich zwei Wasserversorgungen angeschlossen, sagt Alexander Freygang, technische Führungskraft im Bereich Trinkwasser bei den SWP. So sei man unabhängiger, als wenn man auf nur ein Wasser angewiesen sei. Falle zum Beispiel in Huchenfeld die Versorgung aus dem Nagoldtal aus, könne der gesamte Ort durch Einspeisung aus dem Bodensee versorgt werden. Das gebe Sicherheit, wenn beispielsweise eine Reparatur an einer Zubringerleitung nötig sei, so Günther.
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