Pforzheim. Hellwach, aber nicht ängstlich: So würde ich den Zustand beschreiben, mit dem ich hier in Pforzheim unterwegs bin. Zur Arbeit, nach Hause, feierabends.
Ein Kommentar von PZ-Redakteurin Susanne Roth
Nun gehöre ich eher zu den unerschrockenen und älteren Bürgerinnen und bin auch nicht mehr im Mädchenalter, aber ich räume durchaus ein, dass mir Gruppen mit testosterongeladenen Jugendlichen oder lautstark diskutierende, dem Alkohol geneigte Gruppen in der Innenstadt ein mulmiges Gefühl bescheren.


Einbrecher in Pforzheim unterwegs: Kreativzentrum und Reuchlin-Gymnasium betroffen
Da stellen sich innerlich die Stacheln auf, äußerlich gehe ich scheinbar unbeeindruckt vorbei oder mache mit dem Fahrrad einen großen Bogen um diese Gruppen. Sehr unangenehm finde ich auch, vor allem zu Fuß, die Unterführungen. Da bin ich froh, wenn ich schnell durch bin, was sich nach Einbruch der Dunkelheit und im Winter noch steigert.

