Pforzheim. Den Mandelduft in der Nase, das Lebkuchenherz um den Hals und das Geschenk in der Hand – für rund 30 Kinder der Anna-Bertha-Königsegg-Schule war bereits am Montag Weihnachten. Für sie ging es in Begleitung der Lehrer für zwei Stunden auf den Weihnachtsmarkt.
Schöner kann ein Schultag kaum starten – für etwa 30 Kinder der Anna-Bertha-Königsegg-Schule ging es statt ins Klassenzimmer auf den Weihnachtsmarkt. Dort durfte auf Kosten der Schausteller nach Herzenslust genascht und Karussell gefahren werden. Für viele der Sechs- bis Zwölfjährigen mit Behinderung war es der erste Ausflug in die festlich geschmückte Fußgängerzone inklusive Marktbuden. Wie für die elfjährige Alexia. Auf die Frage, ob sie sich auf diesen Tag gefreut hat, kiekst sie ein fröhliches „Jaaa“. „Für die Kinder ist das jedes Jahr ein Highlight“, bestätigt auch Schulleiter André Sikavica.
Möglich macht das seit mehr als drei Jahrzehnten Altstadträtin Hella Marquardt, die mit ihren Helfern Bernd Engelmann, OB Peter Boch und dem Nikolaus (Jürgen Zaremba) die individuell auf die Kinder abgestimmten Geschenke verteilte. „Mir bedeutet es viel, dass die Kinder rauskommen und Freude haben“, so Marquardt, die sich auch bei ihren Unterstützern - dem Pforzheimer Schaustellerverband, dem städtischen Marktmeister Marc Pfrommer sowie der Otto-und-Ursula-Meixner-Stiftung – bedankte. Letztere sorgte spende wie jedes Jahr rund 2000 Euro für die Aktion und sorgte so wieder für leuchtende Kinderaugen. Und zwar auch bei jenen Schülern, die an diesem Tag nicht mit dabei waren – sie bekommen ihre Geschenke später.

