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Der Musikverein Winzenheim/ Bad Kreuznach macht den Auftakt. Foto: Tilo Keller
25.05.2017

An der Hohen Warte pflegen Musikverein und Schwarzwaldverein die Vatertagstradition

Pforzheim-Hohenwart. Das Turmfest des Musikvereins Hohenwart und des Schwarzwaldvereins Ortsgruppe Hohenwart ist wieder beliebtes Ziel von Vatertagsausflüglern gewesen. Bei Bewirtung mit Musik nahe dem Aussichtsturm Hohe Warte in Hohenwart ließen sich Spaziergänger und Radfahrer gerne nieder.

Bildergalerie: Vatertagsspaß beim Turmfest in Hohenwart

Mitten im Getümmel Tobias Gindele, Erster Vorstand des Musikvereins Hohenwart, und Reinhold Ochs, erster Vorstand der Ortsgruppe vom Schwarzwaldverein. „An so einem Tag gehen etwa 2000 Essen raus“, erklärte Gindele. „Dafür arbeiten beide Vereine Hand in Hand.“ Rund 50 Helfer waren in zwei Schichten im Einsatz, um die Gäste mit Grillspeisen und Getränken sowie zum Nachmittag hin zunehmend mit Kaffee und Kuchen zu versorgen. „Der Zulauf ist gigantisch. Jedes Jahr wird es mehr“, freute sich Gindele. Ortsvorsteher Karl Schröck berichtete, dass das Turmfest nach der Einweihung der Hohen Warte 2002 entstanden sei und nun bereits zum zwölften Mal in den Händen der beiden Vereine lag.

Nicht alle Ausflügler nahmen die 192 Stufen des 40 Meter hohen Turmes in Angriff. Wer es tat, wurde mit einem herrlichen Rundumblick von der auf 573 Metern über Normalnull liegenden Plattform belohnt. Von unten schallte noch etwas Blasmusik herauf. Den Auftakt machte der Musikverein Winzenheim/Bad Kreuznach. Der Kontakt kam vor zehn Jahren durch Gindeles Bruder Matthias zustande, der in Bad Kreuznach gearbeitet hatte und in den Verein eingetreten war. Erstmals dabei: der Musikverein Ebhausen, bei dem Dirigent Ralph Gundel genauso schwungvoll den Taktstock schwang wie später beim Auftritt des Musikverein Hohenwart.