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Nord, West, Ost Süd – die PZ-Volontäre werden den Lesern als Kompass dienen und diese zu den Wahlen im Mai leiten.
Nord, West, Ost Süd – die PZ-Volontäre werden den Lesern als Kompass dienen und diese zu den Wahlen im Mai leiten. © Foto: Meyer
12.04.2019

Auf Wahlkurs: PZ-Volontäre bereiten auf den Superwahltag am 26. Mai vor

Pforzheim. Plakate, so weit das Auge reicht, seitenlange Wahlprogramme, unzählige Politiker, die mit allen Mitteln um die Wählergunst buhlen – so kurz vor den Europa- und Kommunalwahlen kann man schnell den Überblick verlieren.

Wir, die PZ-Volontäre, möchten deshalb mit unserer neuen Serie Klarheit schaffen. In insgesamt acht Folgen nehmen wir Kurs auf den Wahltag am 26. Mai. Im Mittelpunkt stehen dabei fünf große Themen, die sowohl auf kommunaler als auch auf EU-Ebene eine Rolle spielen: Mobilität, Landwirtschaft, Bildung, Sicherheit und Integration.

Was können die Städte und Gemeinden in diesen Bereichen überhaupt entscheiden? Welche Rolle spielt die EU? Und wie sieht es in anderen europäischen Ländern aus? All diesen Fragen gehen wir ein Mal pro Woche Station für Station nach – mit tatkräftiger Unterstützung von Experten aus der Region, die mit uns über ihre Wünsche, Hoffnungen und Sorgen im Hinblick auf die Wahl sprechen.

Überblick vor den Wahlen

Bevor wir am 26. Mai in den Zielhafen einlaufen, verschaffen wir noch einen Überblick zu den formalen Fragen der beiden Wahlen: Wer wird überhaupt gewählt? Wer kann wählen? Wie viele Stimmen hat man? Nach welchem System wird gewählt? Und so weiter.

Weil wir Wahlberechtigte jeden Alters bestmöglich auf ihre Stimmabgabe vorbereiten möchten, teilen wir unsere Erfahrungen und Erlebnisse auch auf den Profilen der PZ in den Sozialen Netzwerken. Dort gibt es nicht nur optische Eindrücke von unseren Terminen vor Ort, auch die Meinungen der Nutzer zu den unterschiedlichen Themen sind gefragt. Diese werden bei jeder Folge in der Tageszeitung veröffentlicht.

Nachdem wir im Zielhafen angekommen sind, werfen wir noch einmal einen Blick zurück: Wohin hat uns unsere Reise geführt? Was bedeuten die Ergebnisse der beiden Wahlen? Wie geht es jetzt weiter? Mit den Antworten auf diese wichtigen Fragen möchten wir unsere Serie abschließen.

Unsere Route:

Darum gehen wir wählen

Lisa Scharf. Als bei mir und meinen Freunden der 18. Geburtstag vor der Tür stand, freute sich jeder auf etwas anderes. Die meisten aufs Autofahren. Ich mich aufs Wählen. Endlich mitbestimmen! Sowohl im kleinen Gemeinderat als auch in der großen europäischen Politik. Das finde ich noch immer unfassbar spannend. Und ich bin dankbar für diese Möglichkeit. Dankbar, dass ich in einer Demokratie leben darf. Diesem Privileg möchte ich gerecht werden – mindestens dadurch, dass ich regelmäßig wählen gehe.

Christoph Stäbler. In unserem Land sind allgemeine, unmittelbare, freie, gleiche und geheime Wahlen eine Selbstverständlichkeit. Alleine schon aus Respekt vor jenen, denen keine solche Wahl vergönnt ist, sollten wir deren Wert nicht unterschätzen. Auch unser Wahlrecht ist schließlich ein hart erkämpftes Gut. Wer die Wahl verweigert, tritt dieses Gut mit Füßen und schadet auch sich selbst: Jeder, der nicht zur Wahl geht, verstärkt seinen eigenen Unmut, weil er nichts dafür tut, dass seine Präferenzen repräsentiert werden.


Maximo Gonzalez. Die Verantwortung der Politiker ist es, uns Wähler und unsere Interessen zu vertreten. Unsere Verantwortung als Wähler ist es, uns über Parteien und Wahlprogramme zu informieren, eine Entscheidung zu treffen und wählen zu gehen. Nur dann kann unsere Stimme gehört werden und nur dann kann man aktiv an politischen Debatten teilnehmen. Denn sich über Politiker und deren Entscheidung aufregen kann jeder. Gerade Kommunalwahlen sind eine tolle Chance, sich selbst in der Politik einzubringen und aktiv zu werden.


Laura Cichecki. Ich bin glühende Anhängerin der Demokratie und deshalb umso glücklicher, in einem Land zu leben, in dem nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts gilt. Wahlen und Demokratie sind eng miteinander verflochten. Je mehr Menschen wählen gehen, desto demokratischer ist das Ergebnis. Aus diesem Grund sehe ich es nicht nur als meine Aufgabe, sondern als meine Pflicht, an allen Wahlen teilzunehmen – selbst dann, wenn ich mir unsicher bei meiner Entscheidung bin. Eine Stimme ist besser als keine.

helmut
13.04.2019
Auf Wahlkurs: PZ-Volontäre bereiten auf den Superwahltag am 26. Mai vor

Diesen Glauben hatte ich ebenfalls einmal, als ich mit 21 im Jahre 1954 zum ersten Mal wählen durfte. Da ich in einem SPD Umfeld aufgewachsen bin kam nur diese Partei in Frage. Ich erspare mir die Einzelheiten warum ich seit ca. 30 Jahren nicht mehr wählen kann. Würde Bücher füllen. Was mich am meisten stört sind Ungerechtigkeiten und Lügen. Letztere dürfen ungehindert in allen Medien und von jedem verbreitet werden. Ich suche immer den Kontakt mit Politikern, besuchte Wahlveranstaltungen ...... mehr...

powertrommeln rudi
13.04.2019
Auf Wahlkurs: PZ-Volontäre bereiten auf den Superwahltag am 26. Mai vor

Behauptet auch keiner, nur rechthaberisch und zu sehr von sich selbst eingenommen.:p Man kann sich direkt vorstellen, wie Sie sich bewundern, wenn Sie vor dem Spiegel stehen.... mehr...

Anais
14.04.2019
Auf Wahlkurs: PZ-Volontäre bereiten auf den Superwahltag am 26. Mai vor

[QUOTE=powertrommeln rudi;316685]Behauptet auch keiner, nur rechthaberisch und zu sehr von sich selbst eingenommen.:p Man kann sich direkt vorstellen, wie Sie sich bewundern, wenn Sie vor dem Spiegel stehen.[/QUOTE] ...und dort seine Thesen ausdiskutiert. Das muss man sich leider gar nicht vorstellen, da man es täglich erleben tut.:rolleyes: mehr...

helmut
14.04.2019
Auf Wahlkurs: PZ-Volontäre bereiten auf den Superwahltag am 26. Mai vor

[QUOTE=Anais;316687]...und dort seine Thesen ausdiskutiert. Das muss man sich leider gar nicht vorstellen, da man es täglich erleben tut.:rolleyes:[/QUOTE] Zwei mal Zwei ist Vier! mehr...