Pforzheim. Um kaum ein Großprojekt ist in jüngerer Vergangenheit so gerungen, geworben und gebangt worden. Entsprechend groß ist bei allen Beteiligten die Freude, dass auf dem Weg zum Neubau der Jugendverkehrsschule an der Steubenstraße nun keine finanziellen, sondern nur noch formelle Hürden zu überwinden sind.
Eigens angereist war am Mittwoch der frühere Pforzheimer Polizeidirektor und Initiator des Großprojekts, Burkhard Metzger, um am Abend die Vorstandssitzung der Verkehrswacht zu besuchen. Dort nahm die Vorsitzende Daniela Vogel einen Spendenscheck über 15 000 Euro des Rotary-Clubs Pforzheim-Schlossberg in Empfang. Vogels frohe Kunde: „Es ist genügend Geld da.“ Und: „Uns fällt ein Riesenstein vom Herzen.“ Läuft alles glatt, kann noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden – in einer abgespeckten, aber gerade deshalb zukunftsträchtigen Form.
Intensiv hatte die PZ in den zurückliegenden Jahren die Planungen begleitet. Bereits 2012 präsentierte Metzger erste Entwürfe für einen damals noch mit 1,2 Millionen Euro taxierten Neubau der 1963 geschaffenen und in die Jahre gekommenen Einrichtung zur Verkehrserziehung. Er startete die Sponsorensuche. Doch durch das Aus der Pforzheimer Direktion im Zuge der Polizeireform und Metgers beruflichen Wechsel nach Göppingen, dann nach Ludwigsburg geriet die Akquise ins Stocken. Zweimal wurden die Pläne modifiziert und das Budget nach unten korrigiert.
Inzwischen hat der Pforzheimer Architekt Markus Geiser das Ruder übernommen und die Finanzlage mit den Anforderungen in Einklang gebracht. So entwickelte er statt der zuvor zwei- nun eine einstöckige Variante, die auf den bestehenden Keller aufgebaut werden soll. Das Untergeschoss wird zum Werkstattbereich, anstelle von zwei Klassenzimmern gibt es nur noch einen großen Schulungsraum.
Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.


