80, vielleicht gar 90 Jahre lang hat diese Trauerweide Passanten Schatten gespendet. Am Donnerstag ist der vom Schwefelporling innerlich zersetzte Baum an der Goethebrücke nun Stück für Stück verschwunden.
Die aus Sicherheitsgründen zuletzt gesperrte Unterführung für Fußgänger und Radler kann alsbald wieder freigegeben werden. Der Stamm hatte einen Durchmesser von einem Meter, die Krone von zwölf Metern. Die Trauerweide war an die 13 Meter hoch.

Entsprechend groß war die Herausforderung für die Fällexperten. Einer der per Seil abgelassenen hölzernen Brocken löste sich aus der Verankerung und platschte in die Enz, woraus er wieder gefischt werden musste. Die Stadt hat bereits eine Ersatzbepflanzung angekündigt.


