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Rede und Antwort wegen der Absage des Goldstadt-Cups standen (von links) Stefanie Rösch, Christian Kraus und Fritzi Speidel-Zachmann vom Pforzheimer Reiterverein der PZ mit (oben von links) den Redakteuren Peter Hepfer, Lisa Belle, Martin Mildenberger, Chefredakteur Magnus Schlecht und Verleger Albert Esslinger-Kiefer.  Foto: Ketterl
Rede und Antwort wegen der Absage des Goldstadt-Cups standen (von links) Stefanie Rösch, Christian Kraus und Fritzi Speidel-Zachmann vom Pforzheimer Reiterverein der PZ mit (oben von links) den Redakteuren Peter Hepfer, Lisa Belle, Martin Mildenberger, Chefredakteur Magnus Schlecht und Verleger Albert Esslinger-Kiefer. Foto: Ketterl
07.12.2015

Aus für den Goldstadt-Cup: Reitturnier zu aufwändig

Reiter sind es gewohnt, Hürden zu nehmen. Die Hindernisse, die der Pforzheimer Reiterverein in letzter Zeit mit dem S&G Goldstadt-Cup zu nehmen hatte, wurden jetzt aber zu hoch. „Wir haben die Notbremse gezogen“, sagte Reitervereins-Präsident Christian Kraus am Montag im Gespräch mit der „Pforzheimer Zeitung“. Fritzi Speidel-Zachmann fügte hinzu: „Der personelle und materielle Aufwand wurde zu groß.“ Die Turnierchefin hatte in den vergangenen Jahren einen erheblichen finanziellen Zuschuss aus der Privatschatulle bezahlt, um weiter großen Reitsport in Pforzheim bieten zu können.

Seit 2000 gibt es den Goldstadt-Cup in Pforzheim, den der Reiterverein auf seiner Anlage auf dem Buckenberg, im Gewerbegebiet „Altgefäll“, mit viel Herzblut alljährlich veranstaltet hat. Stars der Reitszene gaben sich die Klinke in die Hand. „Doch in den vergangenen Jahren wurde es immer schwerer, das internationale Turnier auf hohem Niveau zu halten, obwohl Sponsoren, Stadt und die vielen freiwilligen Helfer aus dem Verein alles gegeben haben“, so Speidel-Zachmann. Das liegt vor allem daran, dass die Anlage auf dem Buckenberg für eine derartige Mammut-Veranstaltung nicht geeignet ist, die Rahmenbedingungen alles andere als gut sind auf der stark beengten Anlage.

Das Turnier in Pforzheim ist aber nicht für alle Zeiten gestorben, wie die Vertreter des Reitervereins betonen. Nach einer möglichen Fusion mit dem Reitverein Pforzheim-Hohberg und dem Bau einer neuen Reitsportanlage im Bereich des Katharinentaler Hofes könnte das Turnier in einigen Jahren wiederbelebt werden.

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