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Angelika Gönner, Professor Michael Felleisen, Denise Köseoglu, Patrick Manner und Matthias Bach (von links) bestaunen den Brutkasten für die Eier eines „wandelnden Blattes“. Foto: Ketterl
Angelika Gönner, Professor Michael Felleisen, Denise Köseoglu, Patrick Manner und Matthias Bach (von links) bestaunen den Brutkasten für die Eier eines „wandelnden Blattes“. Foto: Ketterl
22.12.2016

Ausgezeichnete Technik: Studiengang landet im bundesweiten Vergleich auf Platz sieben

Pforzheim. Luft- und Raumfahrttechnik – das wäre Denise Köseoglus (19) Ding. Bei Angelika Gönner (19) Softwareentwicklung, bei Patrick Hanner (21) digitaler Funk. Allen gemeinsam ist: Sie studieren Elektrotechnik/Informationstechnik im ersten Semester – an der Pforzheimer Fachhochschule, neuerdings Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die in diesem Studiengang in einem Ranking der „Wirtschaftswoche“bundesweit auf Platz sieben und im Land auf Platz zwei landete. Gefragt worden waren Personalchefs aus der Wirtschaft.

„Natürlich freut uns das“, sagen Elektrotechnik-Professor Michael Felleisen und Professor Martin Pfeiffer, Prodekan der Fakultät für Technik. Doch viel wichtiger ist ihnen, „dass wir durch unsere Praxisorientierung bei den Unternehmen voll akzeptiert sind“ (Pfeiffer). Denn das war die größte Befürchtung im so genannten „Bologna-Prozess“, als das Diplom als Abschluss durch den Bachelor und darauf aufbauend den Master ersetzt wurde. „Der Bachelor an einer Uni kann mit einem Abschluss an einer praxisbetonten Fachhochschule nicht mithalten“, sagt Pfeiffer selbstbewusst. Wie sehr die Industrie auf die hiesige Hochschule und die Technikstudiengänge setzt, schlägt sich nicht nur in der Übernahme durch spätere Arbeitgeber, sondern auch in der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln für die Labore nieder. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.