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Pojednanie/Versöhnung auf zehn Würfeln: Genoveva Wisniewski und Wenzel Philipp (Deutsch-Polnische Gesellschaft), der katholische Dekan Bernhard Ihle, Marcin Kuta, Pfarrer der polnischen Gemeinde, und Stadtkirchenpfarrer Hans Gölz-Eisinger betrachten mit Besucherin Pia Stark die Ausstellung (von links).  Foto: Ketterl
Pojednanie/Versöhnung auf zehn Würfeln: Genoveva Wisniewski und Wenzel Philipp (Deutsch-Polnische Gesellschaft), der katholische Dekan Bernhard Ihle, Marcin Kuta, Pfarrer der polnischen Gemeinde, und Stadtkirchenpfarrer Hans Gölz-Eisinger betrachten mit Besucherin Pia Stark die Ausstellung (von links). Foto: Ketterl
05.10.2016

Ausstellung in Franziskuskirche: „P“ steht für Versöhnung

Pforzheim. Es ist ein Zufall der Sprachentwicklung, doch irgendwie scheint es angesichts der gemeinsamen, leidvollen Geschichte passend, dass „Versöhnung“ und seine polnische Entsprechung „Pojednanie“ jeweils genau zehn Buchstaben besitzen.

Die beiden Wörter sind Titel einer Schau, die die Deutsch-Polnische Gesellschaft Pforzheim-Enzkreis im Rahmen der Feierlichkeiten zu ihrem 25-jährigen Bestehen derzeit in St. Franziskus zeigt, jener Kirche, in der auch die polnische Gemeinde sonntags ihre Gottesdienste feiert.

Der Ort ist mit Bedacht gewählt: Es geht nicht nur um die deutsch-polnischen Beziehungen nach 1945, sondern auch um die katholische Kirche. Die Ausstellung, vorbereitet vom polnischen Institut für Nationales Gedenken und koordiniert durch die Maximilian-Kolbe-Stiftung, war in ihrer ausführlichen Fassung 2015 erstmals in Berlin und Breslau zu sehen – konzipiert zum 50. Jahrestag des auf polnischer Seite begonnenen bischöflichen Briefwechsels aus dem Jahr 1965.

Mehr darüber lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.