Pforzheim. Wenn Simon und Stefan Dussler – Autoverwerter der eine, Schmuckdesigner der andere – in Richtung Norden blicken, sehen sie eine Barriere aus Gehölz. „Das wurde uns damals ebenso als Auflage gemacht wie eine Pflanzenkläranlage – wegen des Naturschutzes“, sagt Simon Dussler.
In Richtung Westen ist das Grundstück – 87 Ar, also 8700 Quadratmeter – begrenzt durch eine Gärtnerei, die den Pachtzins an die Eltern der beiden Brüder abführt. Entlang der Bauschlotter Straße, einige Meter parallel zur B 294 – in Sichtweite des Fläche fressenden Versandriesen Amazon – befindet sich nicht nur die Einfahrt zum Schrottplatz, auf dem sich Auto an Auto reiht. Sondern auch das Elternhaus von Simon und Stefan Dussler. Emotional besetzter Grund und Boden.
Und den sehen die Dusslers bedroht – wenn es in dieser Form zu dem kommt, was die Stadt Pforzheim als zukunftssichernd propagiert. Obwohl es private Existenzen kosten könnte, sagen die Brüder Dussler. Das „Vierte Kleeblatt“ in Pforzheims Norden – nördlich der A 8, westlich der B 294, das geografische Gegenstück zum Gewann Buchbusch – soll auf künftig knapp über 40 Hektar Gewerbebetriebe in die Außenlage der Goldstadt locken.
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