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Das Foto eines PZ-news-Lesers zeigt den Brand nach dem Unfall mit dem Autokran. 

Autokran berührt Hochspannungsleitung nahe der Pforzheimer Tunnelbaustelle - Stromstoß entfacht Brand

Pforzheim. Ein Lichtblitz kurz vor Mitternacht hat einen 41-jährigen Autokran-Fahrer auf der Baustelle des Eisenbahntunnels an der Königsbacher Landstraße schwerer verletzt. Der Autokran war mit seinem Lastarm in eine Hochspannungsleitung geraten. In der Folge gab es einen Brand, doch ein Stromausfall in Pforzheim oder den umliegenden Gemeinden wie Ispringen blieb aus.

Durch die Berührung des Autokrans mit der 110-Kilovolt-Hochspannungsleitung floss der Strom durch den Kran, der am Boden auf einen Betonabweiser übersprang und dort einen Brand verursachte. Der Fahrer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und leidet nach Aussage seiner Tocher an Herzproblemen, die durch den Stromschlag entstanden.

Die Berufsfeuerwehr musste vor dem Löschen sicher gehen, dass keine weiteren Stromstöße zu erwarten waren, weshalb Spezialisten von EnBW und den Stadtwerken Pforzheim vor Ort waren, die das Abschalten der Hochspannungsleitung einleiteten. Danach konnte die Feuerwehr zügig die Flammen löschen. In Pforzheim wurde die Abschaltung im Stromnetz von den SWP-Kunden nicht bemerkt, da hier problemlos auf die anderen Leitungen umgeschaltet werden konnte.

Lediglich die Schutzhülle der Hochspannungsleitung wurde beschädigt, so dass es zu keinen spontanen, längerfristigen Stromausfällen kam. Der Leitungsschaden wird auf circa 3.000 Euro geschätzt.