Pforzheim. „Pforzheim ist eine liebenswerte Stadt – auch wenn Vieles im Argen liegt“, mit diesem Zitat von Reinhard Klein beginnt die Pressemitteilung, in der die Bürgerliste Pforzheim ihr Wahlprogramm vorstellt.
„Der jetzige Gemeinderat hinterlässt einen Trümmerhaufen in der Bäderwelt und obwohl in den vergangenen fünf Jahren abzusehen war, dass dringend etwas geschehen muss, sind heute bereits zwei wichtige Bäder geschlossen und es ist nicht abzusehen, wie es weitergeht“, so Klein. Hier habe der Gemeinderat versagt. Die Bürgerliste will laut Klein eine Bürgerbewegung sein: Denn Politik könne man nur mit dem Bürger machen. „Wohin die Parteitaktik im Gemeinderat geführt hat, erleben wir jeden Tag. Das muss sich ändern“, so Klein. Mitstreiter. Christian Heuchert erklärt: „Wir sind für den Erhalt der Bäderlandschaft! Der jetzt verabschiedete Haushalt muss geändert werden. Denn die Mittel, die dafür eingestellt sind, sind wieder nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber bringen keine ganzheitliche Lösung.“
Für Dirk Aigenmann ist „familienfreundliche Stadt“ bisher nur ein Schlagwort. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass die benötigten Kita-Plätze umgehend geschaffen werden“, erklärt er. „Ebenso sind die notwendigen Hortplätze zur Verfügung zu stellen und die desolaten Schulen instandzusetzen, wobei die Bedarfsplanung nur mit den Nutzern erfolgen kann. Dafür müssen Mittel im Haushalt umgeschichtet werden“, so Aigenmann. Wirtschaft und Digitalstrategie seien weitere Schwerpunkte. Pforzheim müsse sich als Standort für IT-Kompetenz und Support unter Einschluss der Hochschule profilieren. „Keinen Abbruch wertvoller Bausubstanz, sondern die Entwicklung der Innenstadt, auch der Innenstadt Ost, auf der Grundlage vorhandener Gebäude, insbesondere des stadtbildprägenden Technischen Rathauses“, fordert Klaus Schubert.
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