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Nicht nur das Dach, auch die Technik des „Emma“ ist marode und die Statik längst bedenklich. Ketterl, PZ-Archiv
Nicht nur das Dach, auch die Technik des „Emma“ ist marode und die Statik längst bedenklich. Ketterl, PZ-Archiv
Platz gäbe es für einen Hallenbad-Zubau auf dem Wartberg – doch auch hier steht die Finanzierung bislang in den Sternen.
Platz gäbe es für einen Hallenbad-Zubau auf dem Wartberg – doch auch hier steht die Finanzierung bislang in den Sternen.
25.09.2017

Bei den Bädern in Pforzheim geht’s nun endlich zur Sache

Pforzheim. Jahrelang schwammen Stadtverwaltung und Gemeinderat bei der Lösung der Bäderkrise auf der Stelle, nun scheint endlich Zug reinzukommen in eine der drängendsten kommunalen Herausforderungen.

Alle Beteiligten wissen um den Ernst der Lage, wollen schnell zu einer möglichst einhelligen Entscheidung kommen, der Daseinsvorsorge durch Schul- und Vereinsschwimmen gerecht werden und die direkt Betroffenen einbinden: So lautet das Fazit einer ersten, eineinhalbstündigen Aussprache in der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen und des Werkeausschusses, die am Montagabend etliche Vertreter örtlicher Schwimmvereine mitverfolgten. Offenbar wurde aber auch: Es besteht noch viel Diskussionsbedarf.

Eindringlich schilderte der Erste Bürgermeister Dirk Büscher noch einmal die Lage, die die PZ jüngst ausführlich dargestellt hatte. Mit einer längeren Laufzeit des Emma-Jaeger-Bads als bis Ende 2018 sei nicht zu rechnen, beim Huchenfelder Bad sehe es ähnlich aus. Das aktuelle Angebot zu halten und sowohl in Huchenfeld als auch in der City oder auf dem Wartberg neue Hallenbäder zu bauen, sei „nicht realisierbar“, ein Investor oder Fördertopf nicht in Sicht. Eine mittelfristige Gesamtinvestition von bis zu 53 Millionen Euro könne die Stadt ebenso wenig stemmen wie einen dann erforderlichen jährlichen Zuschuss aus dem Stadtsäckel von fast drei Millionen Euro an den Eigenbetrieb Pforzheimer Verkehrs- und Bäderbetriebe (EPVB). „Ich wüsste nicht, wo ich das aus dem Haushalt herausholen soll“, sagte Büscher, der von einer „äußerst misslichen Lage“, „schmerzlichen Wahrheit“ und einem „erheblichen Handlungsdruck“ sprach. Auch wenn es gelinge, bei diesen Rahmenbedingungen noch „das Optimum“ für Schul- und Vereinsschwimmen sowie das öffentliche Baden herauszuholen, werde das Resultat „eine Unterdeckung im Vergleich zum Status quo“ sein.

Zwar gibt es unterschiedliche Ansätze, dieser Krux zu begegnen. Konsens herrschte aber, dass genug gezaudert wurde.

Jede Fraktion und Gruppierung will nun zunächst intern in Klausur gehen, um dann, wie von Büscher angemahnt, „spätestens Mitte November“ in einer Sondersitzung des Gemeinderats die „Grundrichtung“ zu bestimmen. Dann würden Schulen und Vereine eng mit eingebunden.

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Meiricher
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Frei nach dem Motto, wir wissen zwar nicht wie, aber wir werden uns beeilen. Zumindest weiß man was NICHT geht. Nämlich so ziemlich ALLES! mehr...

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26.09.2017
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Wer weiß, vielleicht heißt es bald "Willkommen In Bad Pforzebach" mehr...

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Bei den Bädern in Pforzheim geht’s nun endlich zur Sache Und aus dem Bericht heraus erkennt man ganz klar das nichts geschehen wird. Die Pforzheimer Bäderlandschaft wird somit trockengelegt. Fehlt nur noch der Hinweis auf einen noch vorhandenen Naturbadestrand an der Enz. mehr...

Faelchle
26.09.2017
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Dann machen wir es wie Bobby Darin[URL="https://www.youtube.com/watch?v=4KmKkV3ddAo"] https://www.youtube.com/watch?v=4KmKkV3ddAo[/URL] mehr...