Die Sanierung am Wasserleitungsweg schreitet voran, doch das Passieren ist aktuell zu gefährlich und deshalb verboten. Foto: SWP
Pforzheim
Bereich meiden: Vorsicht geboten am Wasserleitungsweg
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Pforzheim. Nachdem in der vergangenen Woche die Rohrteile für die Sanierung der über 140 Jahre alten Wassertransportleitung entlang des Wasserleitungswegs geliefert und zusammengeschweißt worden ist, konnte in dieser Woche nach Angaben der Stadtwerke Pforzheim (SWP) mit dem Durchzug der Neurohre durch die alten Leitungen begonnen werden.

Berstlining heißt hier das Zauberwort: Dabei werden die nötigen Tiefbauarbeiten auf punktuelle Grabungen beschränkt. Durch die alten Leitungen wird ein sogenannter Aufweitkopf gezogen, an dem das neue, langlebige und robuste Kunststoffrohr befestigt wird. Die alte Leitung wird von innen durch die neue ersetzt. Mit einer Kraft von 40 bis 80 Tonnen wurde nun das erste Stück durch den Untergrund gezogen.

Trotz schwieriger Wetterverhältnisse bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und anhaltenden Niederschlags seien die Arbeiten bisher wie geplant verlaufen. Jedoch weisen die SWP nochmals darauf hin, den Wasserleitungsweg sowie den darunter verlaufenden Weg entlang der Enz zu meiden und die ausgeschilderte Umleitung wahrzunehmen. Gerade jetzt, da schweres Gerät vor Ort sei und Tiefbauarbeiten stattfänden, sei die Abrutschgefahr erhöht, der Weg besonders schmal und daher nicht begehbar.