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Kooperieren zum Wohle der Patienten: Hendrik Dienemann, Chefarzt für Toraxchirurgie und Felix Herth, Chefarzt für Pneumologie, von der Uniklinik Heidelberg, Michael Klopp und Ute Oltmanns sowie Michael Stumpf, der Ärtzliche Direktor des Helios-Klinikums Pforzheim (von links).  Foto: Ketterl 

Bessere Versorgung von Lungenpatienten am Helios Klinikum

Erst jüngst hatte das Helios Klinikum Pforzheim der Lungenheilkunde mit der neuen Klinik für Pneumologie mehr Gewicht verliehen. Nun kommt ein weiterer Baustein im Leistungsspektrum hinzu: Künftig arbeitet das Helios Klinikum im Bereich der Thoraxchirurgie mit der Thoraxklinik Heidelberg, einer Tochtergesellschaft des Universitätsklinikums Heidelberg, zusammen.

Patienten mit schweren Lungenerkrankungen können nun auf das Wissen der Heidelberger Chirurgen zurückgreifen und haben kürzere Wege. „Wir können in Pforzheim das gesamte Spektrum der Thoraxchirurgie anbieten“, sagt der Heidelberger Chirurg und Oberarzt, Dr. Michael Klopp. Er leitet künftig die neue Sektion für Thoraxchirurgie in Pforzheim.

Der Fokus liegt laut Klopp vor allem auf minimal-invasiven Eingriffen, der sogenannten Schlüssellochtechnik. Hierzu zählen die Ansammlung von Luft im Brustkorb (Pneumothorax), kardiologische Erkrankungen wie beispielsweise der Herzbeutelerguss mit der Anlage eines entlastenden Herzbeutelfensters. Hinzu kommt das große Gebiet der Entzündungen sowie der Tumorerkrankungen des Rippenfells.

„Für unsere Patienten bedeutet dies zukünftig noch kürzere Wege und die Vermeidung von unnötigen und belastenden Verlegungen“, erklärte Professor Michael Stumpf, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Viszeralchirurgie am Helios Klinikum.