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Beziehungsstreit in Pforzheim eskaliert: Schreckschusswaffe abgefeuert

Pforzheim. Ein Beziehungsstreit unter ausländischen Mitbürgern, so ein Polizeisprecher, hat am Montagabend an der Lindenstraße in der Pforzheimer Oststadt für Aufregung gesorgt. Dabei soll mindestens ein Schuss aus einer Schreckschusspistole gefallen sein. Ein Mann musste notärztlich behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Um 19.15 Uhr ging der erste Alarm ein. Zwei Männer und eine Frau, von denen bei Redaktionsschluss weder Alter noch Nationalität bekannt waren, sollen sich zu einer Aussprache über ihren Beziehungsstatus getroffen haben. Das vermeintlich klärende Gespräch eskalierte und wurde sehr lautstark geführt. Noch ist unklar, ob es dabei auch zu Handgreiflichkeiten kam. Auch ob die Schreckschusswaffe im Haus oder auf der Straße abgefeuert wurde, muss erst noch ermittelt werden. Am Montagabend hatten Sprachbarrieren die Untersuchungen erschwert.

Acht Streifenwagen eilten an die Lindenstraße, die während des Einsatzes vorsichtshalber gesperrt war. Die Polizei konnte aufatmen, als klar wurde, dass nicht mit einer scharfen Waffe geschossen wurde.

Der Mann, der nach dem Streit das Haus verlassen hatte und von einem Notarzt behandelt werden musste, hatte keine Schussverletzung. Es dürfte sich um einen internistischen Notfall gehandelt haben. Über seinen Gesundheitszustand gibt es noch keine Informationen.