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Black Friday: Zoll mahnt zur Vorsicht beim Internetkauf

Pforzheim. Am Freitag wird mit dem Black Friday die heiße Phase des vorweihnachtlichen Online-Shoppings eingeläutet. Was viele Schnäppchenjäger dabei aber nicht bedenken: Wird das ersehnte Paket aus einem Nicht-EU-Land verschickt, ist der Zoll mit im Spiel.

Vor allem ab einem Warenwert von 150 Euro kann es teuer werden, wie das Hauptzollamt Karlsruhe mit seiner Pforzheimer Zweigstelle in einer Meldung erklärt. Sind Wert und Inhalt eines Pakets von außerhalb der EU nicht klar erkennbar, „wird das Paket nicht direkt zugestellt, sondern zum nächstgelegenen Zollamt verbracht“, so Stephanie Henig, Sprecherin des Hauptzollamts. Der Zoll stellt zudem gefälschte Produkte sicher und vernichtet diese.

Bei Medikamenten ist ebenfalls Vorsicht geboten. Privatpersonen dürfen nach dem deutschen Arzneimittelrecht grundsätzlich keine Arzneimittel aus dem Ausland beziehen. Auch rein private Geschenksendungen sind nur bis zu einem Wert von 45 Euro frei von Abgaben. Im Internet gibt es auf www.zoll.de weitere Infos über mögliche Gebühren bei Bestellungen im Internet.