Pforzheim. Zu einem blutigen und kuriosen Einsatz, wurde die Pforzheimer Polizei am Montagabend gerufen. Am Ende wurde ein Mann festgenommen.
Blutüberströmt und mit einer großen Schnittwunde am Unterarm hat die Polizei am Montagabend gegen 20 Uhr einen Mann im Bereich des Aldis in der Kurzen Steig gefunden.
Die Blutung sei so stark gewesen, dass die Wunde durch die Beamten abgebunden werden musste, ehe der Rettungsdienst eintraf, beschreibt die Polizei die Situation in einer Pressemitteilung. Während der Mann in eine Klinik gebracht wurde, verfolgten die Beamten die Strecke des Mannes zurück.
Dabei stießen sie vor einem Grundstück auf eine größere Blutspur. Bei der genaueren Nachschau stellten die Beamten fest, dass an dem dort befindlichen Wohngebäude eine Fensterscheibe eingeschlagen war, heißt es in der Mitteilung. Auch an der beschädigten Scheibe konnten letztendlich Blutspuren festgestellt werden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe sich der Mann beim Versuch, in das Wohnanwesen einzubrechen verletzt. Anschließend habe er die Flucht ergriffen, ehe er blutüberströmt im Bereich des Aldi-Markts durch Zeugen festgestellt werden konnte.
Wie sich im weiteren Verlauf der bisher geführten Ermittlungen herausstellte, sei der 38-jährige wohnsitzlose Mann erst Ende Juni aus einer Haftanstalt entlassen worden. Nun wurde er erneut auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe - Zweigstelle Pforzheim dem Haftrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl gegen den Mann erließ.


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