
- Robin Daniel Frommer
Pforzheim. Sein Engagement an Schulen ist beeindruckend: Alessandro Bellardita (45) ist gebürtiger Sizilianer und Strafrichter am Bezirksjugendschöffengericht Karlsruhe, Kolumnist, Buchautor sowie Dozent an der Hochschule für Rechtspflege in Schwetzingen. Von 2015 bis 2017 war er für die Bekämpfung Organisierter Kriminalität in der Staatsanwaltschaft Heidelberg tätig. Auf Einladung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Pforzheim hielt er im Kepler-Gymnasium seinen ungewöhnlichen Vortrag „Frauen und Mafia“. Nach der Anmoderation von Ada Deflorio und der Begrüßung durch Susanne Brändle (beide von der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Pforzheim) unterstrich Bellardita: „Die Mafia hat keine rein männliche Geschichte“.
Drei Frauen, drei Geschichten
Exemplarisch und mit großer erzählerischer Kraft berichtete Bellardita in freier Rede über Rosetta Cutolo (1937–2023), Franca Viola (geboren 1948) und Rita Atria (1974 bis 1992). Das Leben der drei genannten Frauen wurde – auf ganz unterschiedliche Weise –
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