Pforzheim. Wie verhext war das im Herbst beim Martini-Markt gewesen: Die große Brötzinger Sause fiel wegen Dauerregens teils regelrecht ins Wasser. Kein Wunder also, dass sich der Mode-Fachhändler, Stadtrat und Zampano des Pforzheimer Westens, Jörg Augenstein, für das zweite Spektakel des Stadtteils dieses Mal Expertenhilfe geholt hatte. Die Dillweißensteiner Kräheneck-Hexen zauberten gute Prognosen herbei und schon bei der Eröffnung des Frühlingsfests am Donnerstagabend allen Besuchern ein Lächeln ins Gesicht.
Die Wolken werden nach den Salut-Böllern der Grausamen Barbara, die die Belrem-Gilde zur Feier des Tages befeuerte, ohnehin gewiss rasch Reißaus nehmen. Die Wetteraussichten sind prächtig für die kommenden tollen Brötzinger Tage.

Brötzinger Frühlingsfest: Strahlende Gesichter zum Start
Entsprechend prächtig war Augensteins Laune, der Oberbürgermeister Peter Boch beim Fassanstich zur Seite stand. Im Herbst hatte Boch noch den Schaumschläger gegeben und durch ein allzu nassforsches Bearbeiten des Bierfasses eine OP am offenen Zapfhahn nötig gemacht. Nun täuschte der Rathauschef kurz an, um dann mit vier Schlägen alles klarzumachen.
Vergnüglich wie der Auftakt verspricht das gesamte Frühlingsfest zu werden – wegen der kunterbunten Kirmesatmosphäre mit vielfältigen Fahrgeschäften und Buden, aber auch wegen des facettenreichen Begleitprogramms. Ruhigerem Acoustic-Pop am Freitagabend folgt am Samstag ein Bühnenfeuerwerk, bei dem ab 18 Uhr der Malermeister und Kult-Komiker Oliver Gimber – ebenfalls bei freiem Eintritt – 30 Minuten lang einen „Witz vom Olli“ nach dem anderen zum Besten geben wird. Ebenfalls Lokalmatadore bestreiten den Unterhaltungspart am verkaufsoffenen Sonntag, und der abschließende Familientag mit Sparpreisen macht ohnehin Riesenspaß.
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