Pforzheim. Eine Brotzeit der besonderen Art: Mit extra gebrautem Barfüßerkirchenbier, Brot, Kunst läutete die Barfüßerkirche Christi Himmelfahrt ein. Blickfang in der Barfüßerkirche war eine Installation des Kunstleistungskurses am Hilda-Gymnasium: Mit der Technik „Cyanotypie auf Blütenpapier“ gestalteten die Schüler ein großflächiges Werk zum Thema Wasser – inspiriert von Hokusais „Großer Welle“.
Ausgangspunkt war der Name der Kirche und die Figur der schuhlosen Bettelmönche. Die abgebildeten Sneaker stehen sinnbildlich für die Nachfahren biblischer Sandalen und laden zum gedanklichen Perspektivwechsel ein.


Darum standen 1000 Lichter im Pforzheimer Blumenhof
„Gott steht dafür, dass wir von den Wassermassen nicht verschlungen werden. Der Himmel will in die Erde hineinfallen“, so Pfarrer Georg Lichtenberger im Gottesdienst. Das Reich der Gerechtigkeit, des Friedens sei eine Sehnsucht, die jeder in sich hätte. Wir brauchen die göttliche Zusage, die Brotzeit, die Stärkung, dass der Himmel auf die Erde fällt“, ist Lichtenberger überzeugt.


Lichtfeier mit Weihrauch in der Pforzheimer Barfüßerkirche
Die Stärkung gab es dann nach dem Gottesdienst, der mit modernen Liedern an der Gitarre von Bernd Kaburek begleitet wurde, mit Brot und handwerklich gebrautem Barfüßerkirchenbier, das Familie Scheidtweiler speziell abfüllte: Ein naturtrübes Pils in Bügelflaschen. „Sie sind eingeladen zur Brotzeit, weil es letztes Jahr so gut war – wurde das Barfüßerbier nochmals gebraut“, so Lichtenberger.



