
Büchenbronn. Schon bei der Mai-Sitzung des Ortschaftsrats im Beisein von Oberbürgermeister Peter Boch ist deutlich geworden, wie eng die Büchenbronner mit ihrem Aussichtsturm verbunden sind. Man dürfe die Sanierung des 1883 errichteten Bauwerks, das älter als der Eiffelturm ist, ihm in der Konstruktionsweise ähnelt und daher weltweit seinesgleichen sucht, „nicht auf die lange Bank schieben“, so der Tenor im Gremium. Doch im Gegensatz zu den Renovierungsplänen des ebenfalls wegen Baufälligkeit außer Betrieb genommenen Turms in Hohenwart stecken die Überlegungen für das Büchenbronner Wahrzeichen noch in den Kinderschuhen. Das mag zum Teil wohl auch daran liegen, dass die Schäden am rund 25 Meter hohen Bauwerk (26 Meter inklusive Brüstung) gravierender sind, als zunächst angenommen. In der Sitzung des Ortschaftsrats hatte deswegen auch Projektleiter Stefan Tetting vom städtischen Gebäudemanagement darauf hingewiesen, dass auf Grundlage eines Gutachtens ein genau mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmtes Sanierungskonzept erarbeitet werden müsse.
Aussichtsturm weist gravierende Rostschäden auf
Laut Tetting weist der seit Februar 2025 gesperrte Aussichtsturm neben einer stark deformierten Stütze auch gravierende Rostschäden und
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