Pforzheim. Der abgesagte Workshop zur Zukunft der seit Jahren auf einem Häckselplatz liegenden Buckenberg-Köpfe ist Anlass für den Vorsitzenden des Bürgervereins Buckenberg Haidach Jörg Augenstein sich in einem offenen Brief an Bürgermeisterin Sibylle Schüssler zu wenden. In der Begründung der Verwaltung hatte es geheißen, es habe nicht genügend Resonanz gegeben. Augenstein stellt klar, dass die Mitglieder bereit waren, an dem von Ihnen vorgeschlagenen Termin am Donnerstag teilzunehmen
„Wir stellen mit Bedauern fest, dass Sie keine Bereitschaft zeigten, jemals mit uns ins Gespräch zu kommen. Die Anregungen von Herrn Brändle, weitere Nachforschungen zu Künstlern und Kaserne zu fordern, mag bei einer Aufstellung als Erläuterungstext durchaus berechtigt sein. Wikipedia als letzte Weisheit zu zitieren ist sicher nicht ausreichend.“ Die Quellen des Stadtarchivs dürften nach Meinung von Augenstein hingegen ausreichend Material liefern, und die vorhandenen Mitarbeiter durchaus dieser Aufgabe gewachsen sein. „Mit Ihrer vorgeschlagenen Vorgehensweise wird nur eine weitere Hürde aus Geld und Zeit errichtet.“ Als bisherigen Erfolg sehe er allein die vorgenommene verbesserte Lagerung der Objekte. „Vielleicht können Sie diese Maßnahme auf die weiteren zwischengelagerten, belasteten und unbelasteten Kunstfragmente ausdehnen und um den Schutz vor Wind und Wetter ergänzen.“ Pforzheim sollte sensibel mit seinen wenigen erhaltenen Erinnerungsstücken umgehen.

