nach oben
Die Betreiber des neuen "Burgerheart"-Restaurants, Tanja und Michael Pfisterer (mitte), gemeinsam mit den Gründern Mischa Steigerwald (links) und Daniel Soriano.
Die Betreiber des neuen "Burgerheart"-Restaurants, Tanja und Michael Pfisterer (mitte), gemeinsam mit den Gründern Mischa Steigerwald (links) und Daniel Soriano. © Türschmann
23.02.2016

„Burgerheart“ will die Herzen der Pforzheimer erobern

In einer „Hauruck-Aktion“ wurde das einstige „Besitos“ am Schloßberg in Pforzheim zum neuen „Burgerheart“ umgewandelt – so zumindest beschreibt es Mischa Steigerwald, Erfinder des neuen Restaurant-Konzepts. Seit zwei Monaten werden die Räumlichkeiten am Schlossberg umgebaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Mit Liebe zum Detail hat Steigerwald gemeinsam mit seinem Partner Daniel Soriano und den Franchise-Nehmern Tanja und Michael Pfisterer die Räumlichkeiten unter dem „Lehner's“, das die beiden auch betreiben, umgebaut. Bis zur Eröffnung am Samstag müssen lediglich noch einige Elektro-Arbeiten in der Küche und der Feinschliff im Restaurant erledigt werden. An der Wand leuchtet bereits ein großes Herz aus Holz: Das Logo des neuen Restaurants. Tische und Stühle stehen zwar noch gestapelt in der Ecke, bis zum Donnerstag sollen aber auch diese vollständig aufgebaut sein.

Steigerwald und Soriano kommen eigentlich aus Würzburg und haben dort das erste der Restaurant dieser Art eröffnen. In Pforzheim startet nun das Dritte und zugleich das Erste, das die zwei Gründer letztlich nicht selbst betreiben werden. Dennoch bleiben sie mit Rat und Tat an der Seite von Geschäftsführerin Tanja Pfisterer. Zur Eröffnung am Samstag werde man auch erfahrenes Personal aus Würzburg zur Hilfe holen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. „Wenige Plätze gibt es noch“ verriet die Gastronomin im Pressegespräch. „Wer am Samstag dabei sein will, kann noch telefonisch reservieren“.

Aber nicht nur das Personal kommt am Samstag aus Würzburg, auch die Zutaten werden größtenteils aus der „Burgerheart“-Heimat nach Pforzheim geholt. Das ermögliche einen einheitlichen Qualitätsstandard.

Die Erfahrungen aus dem Gründungsrestaurant zeigen auch, dass sowohl vegetarische als auch vegane Burger zunehmend gefragt sind. Dafür sind die Betreiber des „Burgerheart“ ausreichend gerüstet: Vier Burger auf der Karte sind standardmäßig ganz ohne Fleisch, zudem kann jeder Burger auch in einer vegetarischen Variante bestellt werden. Hier kann zwischen Grillkäse-, Tofu- und Weizen-Linsen-Patty als Ersatz fürs Fleisch gewählt werden. Außerdem sind verschiedene Salate im Angebot. Je nach Saison wird es neben dem Angebot auf der Karte auch einzelne Aktionsburger geben.

Das für die Enchilada-Gruppe, zu welcher „Burgerheart“ gehört, typische Konzept mit der Kombination aus Essen und Cocktails, werde man auch in die Burgerheart-Lokalität adaptieren. Die Cocktail-Karte sei aber bewusst anders bestückt, als in den Schwester-Restaurants „Lehner's“ und „Enchilada“. Zum neuen Konzept haben die Betreiber auf Cocktails wie den „Continental Sour“ oder einen „Drunken Captain“ mit auf die Karte gepackt. Ab 22 Uhr gibt es täglich alle zum Happy-Hour-Preis.

Mindestens 75 Plätze wird das Lokal im Innenraum bieten. „Wenn wir die Tische aufgestellt haben, schauen wir, ob es vielleicht auch mehr werden“, hofft Michael Pfisterer. „Im Außenbereich haben im Sommer nochmal zusätzlich 80 Personen Platz“, fügt er hinzu und zeigt dabei auf die große Terrasse vor der Schlosskirche. Die großen Fenster, welche bis zum Boden gehen, wolle man im Sommer alle öffnen. „Dadurch entsteht eine sehr sommerliche Atmosphäre, auch im Innenraum“, fügt seine Frau Tanja hinzu.