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Der Schloßpark und das Bahnhofsareal mit Unterführungen waren zuletzt häufiger Ort des Geschehens. Foto: PZ-Archiv/Ketterl
Der Schloßpark und das Bahnhofsareal mit Unterführungen waren zuletzt häufiger Ort des Geschehens. Foto: PZ-Archiv/Ketterl
12.01.2018

CDU-Stadtverband Pforzheim startet Kampagne für mehr Polizeipräsenz

Pforzheim. Mit einer Online-Petition hat sich der CDU-Stadtverband Pforzheim an das Polizeipräsidium Karlsruhe – zuständig (bis Anfang 2020) auch für Pforzheim, den Enzkreis und den Kreis Calw – gewandt, um die Personalstärke der beiden Pforzheimer Reviere (Nord und Süd) zu erhöhen. Die Christdemokraten erwarten sich von einer höheren Polizeipräsenz auf den Straßen der Innenstadt eine deutliche Abnahme von Straßenraub und Körperverletzungsdelikten, deren Zahl in den vergangenen Monaten spürbar angestiegen sei.

Erst jüngst hatte die PZ über Straftaten auf offener Straße – unter anderem vorm Hauptbahnhof und am Sedanplatz – sowie zu ganz normalen Uhrzeiten (also nicht nur in den Stunden um Mitternacht) berichtet. Und über die Beunruhigung der Polizei, dass die „Aufrüstung“ unter Jugendlichen mit Messern immer mehr zunehme. Sowie über die Reaktion des für Sicherheit und Ordnung zuständigen Ersten Bürgermeisters Dirk Büscher (CDU), dreifacher Familienvater, der tief besorgt ist über die Situation, das in seinem Dezernat geschnürte und vom Gemeinderat gutgeheißene Sicherheitspaket preist und die Kollision mit den Vorgaben des Datenschutzes bedauert (die PZ berichtete).

Das war bereits im Dezember vergangenen Jahres offenkundig geworden, als beim CDU-Stammtisch im „Schlosskeller“ Händler, Kunden und Gastronomen kein Blatt vor den Mund nahmen und Dinge, die aus ihrer Sicht im Argen liegen, beim Namen nannten.

Ein Link zur Online-Petition findet sich auf der Website der Partei unter www.stadt.cdu-pforzheim.de. Die Aktion läuft bis zum 10. März. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.