
Pforzheim. Vor einem Jahr wurde deutlich: Der Christopher Street Day (CSD) in Pforzheim ist längst mehr als eine bunte Parade mit Musikwagen und Regenbogenfahnen. Als Neonazis, Freikirchler, Antifa-Gruppen und Hunderte CSD-Teilnehmer gleichzeitig für ihre Interessen durch die Innenstadt zogen, wurde die Stadt zum Schauplatz eines Kulturkampfs, der sonst eher aus Leipzig, Berlin oder ostdeutschen Kleinstädten bekannt ist. Nun steht die nächste Auflage bevor. Für Samstag, 13. Juni, ist der CSD-Aufzug durch die Pforzheimer Innenstadt angemeldet. Die Veranstalter um den Verein Spotlight und deren Vorsitzende Claudia Jancura rechnen laut Stadt mit rund 1300 Teilnehmern – ähnlich viele wie im vergangenen Jahr und deutlich mehr als noch bei früheren CSDs in der Goldstadt. Doch auch rechte Gegendemonstranten kündigen sich wieder an.
Doch auch Gegendemonstrationen formieren sich wieder. Angemeldet wurde eine stationäre
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