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Im Klingelpark gibt es oft Interessenkonflikte. Bei einem Rundgang überzeugen sich Mitglieder der Grüne Liste und des Bürgervereins davon.  Foto: Meyer 

Chancen und Risiken für die Pforzheimer Nordstadt

Pforzheim. Kein Vandalismus, dafür eine hohe Beliebtheit bei Jung und Alt: Das lässt sich über das Provisorium Zähringer Platz sagen, auf dem ein Bücherschrank, Bänke und bepflanzte Tröge zum Verweilen einladen.

Früher war dort am Busbahnhof ein dunkles Loch, sagt Axel Baumbusch als Chef der Grünen Liste.

Zusammen mit Mitgliedern des Nordstadtbürgervereins und Interessierten spazieren vier Stadträte der Grünen Liste am vollgeparkten Pfälzer Platz vorbei an die vielbefahrene Hohenzollernstraße. Noch einmal wolle man den Antrag bei der Stadt auf dauerhaftes Tempo 30 stellen, erklärt Baumbusch, der damit als Sozialarbeiter an der KF gute Erfahrung gesammelt hat.

Im Klingelpark, so erklärt Tobias Schlamp von der Mobilen Jugendarbeit Nord sei nur der Bolzplatz für die Jugendlichen zugänglich. Der Spielplatz sei ordnungsrechtlich tabu, weil er für die Kinder vorgesehen sei. Da die Realität aber aufgrund der wenigen Grünflächen in der Nordstadt anders aussehe, gebe es Interessenskonflikte.

Eine Veranstaltung zum Sanierungsgebiet mit Stadtteilspaziergang gibt es am Donnerstag, 21. Juni, um 17 Uhr im Familienzentrum Nord.

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