
- Uta Volz
Pforzheim. Industriekultur statt Goldstadt als Marke für Pforzheim? Eine plausible Vorstellung, wie Christoph Timm, von 1988 bis 2020 hiesiger Denkmalpfleger, in seinem Vortrag „Goldstadt Pforzheim: Zum Umgang mit dem Erbe des Industriezeitalters“ am Montagabend vor rund 100 Zuhörern plausibel darlegte. Der Ruhm der Schmuckindustrie sei aus ihrem Gründungsmythos entstanden, so Timm. Als Markgraf Karl Friedrich von Baden 1767 jungen Menschen die Ausbildung zu Goldschmieden und Uhrmachern ermöglichte, setzte das eine überregional erfolgreiche Entwicklung in Gang.
Der deutsch-französische Krieg 1870/71 war ein weiterer Verstärker, weil sich nun ausländische Kunden nach Pforzheim wandten. Es folgte ein Aufschwung, aus dem eine „goldene Ära“
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