Die City Streife war eine wichtige Aufgabe von Jürgen Kappler (Mitte). Hier mit Björn Kappler, Erster Bürgermeister Dirk Büscher, Ordnungsamtschef Wolfgang Raff und Nils Kappler vor dem Rathaus (von links). Foto: Meyer
Pforzheim
City-Streife nimmt in Pforzheim ihren Dienst auf
  • Marek Klilmanski

Die neue City-Streife zeige, wie ernst es dem Rathaus mit der Umsetzung des Sicherheitskonzepts sei, sagte der Erste Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dirk Büscher am Freitagabend. Seit diesem Monat patrouillieren Mitarbeiter der Firma Alarm-Kappler in der Pforzheimer Innenstadt. Unter anderem, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen. An dem hapert es kräftig, und vor allem deshalb gab es die Forderungen aus der Bürgerschaft und der Politik nach einem solchen Sicherheitskonzept.

Sichtbare Präsenz von Ordnungshütern ist in diesem Konzept, über ein halbes Jahr lang von Experten der Stadt und Vertretern der Bürgerschaft erarbeitet, ein ganz wesentlicher Bestandteil – und die City-Streife Tell der Lösung. 14 Stunden pro Woche, schwerpunktmäßig wohl im Wesentlichen abends und nachts in Richtung Wochenende, werden je zwei Kappler-Mitarbeiter zu Fuß an neuralgischen Bereichen unterwegs sein. Dazu zählen die Fußgängerzone bis zum Leopoldplatz inklusive der Seitenstraßen, der Schloßpark, der Waisenhausplatz, die Bahn-unterführungen oder einzelne Kinderspiel- oder Bolzplätze im erweiterten Innenstadtbereich genannt werden. Die tatsächlichen Einsatzorte und –zeiten werden regelmäßig in Besprechungen mit dem Amt für öffentliche Ordnung festgelegt, genauso regelmäßig soll es Nachbesprechungen geben.

Rund 40 000 Euro im Jahr hat die Stadt für die Sicherheitsstreifen vorgesehen, insgesamt auf zwei Jahre 750 000 Euro für das komplette Sicherheitskonzept. Aus diesem folgen als nächster Punkt die Videokameras an den Unterführungen.

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