Mit auffälligen Bannern und progressiven Claims will die Stadt Pforzheim den Weg zur "Vision Zero" bestreiten.
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"Deine Mutter fährt besser als du": Stadt Pforzheim will mit zugespitzten Bannern den Straßenverkehr sicher machen

Pforzheim. Die Stadt Pforzheim unterstützt die diesjährige Kampagne des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg mit dem Motto „Mama ist die Beste“ und setzt sich damit für mehr Sicherheit und gegenseitigen Respekt auf den Straßen ein. Dies teilt die Stadt am Dienstagvormittag in einer Pressemeldung mit. Die Kampagne habe das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten im Straßenverkehr auf null zu reduzieren, da es in Baden-Württemberg immer noch viel zu oft zu schweren Unfällen komme. Mit Bannern im Stadtgebiet setze Pforzheim dabei ein Zeichen und sei somit Teil des Teams „Vision Zero“.

Kampagne 2026: Mama ist die Beste

68 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden in Baden-Württemberg werden laut Erhebungen von Männern verursacht, heißt es in der Mitteilung. Besonders häufige Ursachen seien erhöhte Geschwindigkeit sowie Alkohol und Drogen. Um für dieses Thema zu sensibilisieren, setze die Kampagne des Verkehrsministeriums auf das Vorbild „Mama“. Sie ist die Beste – auch am Steuer, heißt es weiter. Mit zugespitzten Botschaften wie „Deine Mutter fährt besser als du“ oder „Deine Mutter kriegt jede Kurve“ solle ein Perspektivwechsel angestoßen werden. Hinter den Sprüchen stecke die einfache Botschaft, dass umsichtiges und vorausschauendes Fahren keine Schwäche, sondern eine Stärke ist. Frauen und insbesondere Mütter dienen dabei als Beispiel, da sie statistisch gesehen seltener schwere Unfälle verursachen.

Die Banner leisten in dieser Hinsicht einen einfachen, sichtbaren Beitrag zur Verkehrssicherheit, so die Stadt. Sie erreichen viele Menschen direkt im Straßenverkehr und regen dazu an, sich mit ihrem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen. Die Kampagne habe dabei klare Botschaften für alle Verkehrsteilnehmenden: Vor dem Feiern sollte geklärt werden, wer fährt. Es dürfen weder Alkohol noch Drogen vor dem Autofahren konsumiert werden, die Geschwindigkeit muss angepasst, das Handy darf während der Fahrt nicht genutzt und es muss Verantwortung für sich selbst und andere übernommen werden. Egal ob Drängler oder Zeitdruck – Verkehrsteilnehmende sollen sich davon nicht beeindrucken oder stressen lassen.

Städte, Gemeinden und Landkreise seien Teil des Teams „Vision Zero“. Zusätzlich erhalte es prominente Unterstützung durch verschiedene Influencerinnen und Influencer sowie Expertinnen und Experten. Alle eine das Ziel, zu zeigen, dass gute Fahrfähigkeit nichts mit Risiko, sondern mit Verantwortung zu tun hat.

Bereits im vorherigen Jahr unterstützte die Stadt Pforzheim die Verkehrssicherheitskampagne des Landes Baden-Württemberg. Diese machte auf das Thema „Ablenkung am Steuer“ aufmerksam.